Aktuelles vom Kirchengemeinderat Neues Gemeindehaus Gaienhofen Gottesdienst Häufige Fragen zur Taufe Konfirmation 2018 Gemeindebrief Kreise Kunst- und Musikprojekte Musikalsche Abendandachten Petruskirche mit Dix-Fenstern Ausgewählte Predigten
Aus dem Pfarramt
Impressum
Adresse: Gütebohlweg 4
78343 Gaienhofen
Telefon: 07735 2074
Fax: 07735 1431
email: gaienhofen@kbz.ekiba.de
Konto:
    Evang. Hörigemeinde
    Sparkasse Singen-Radolfzell
    IBAN: DE21692500350004020004
    BIC: SOLADES1SNG
Das Pfarramtssekretariat ist außerhalb der Schulferien mittwochs und donnerstags von 9:30 -11:30 Uhr besetzt.
Pfarrer Klaus hat keine festgelegten Sprechzeiten. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit ihm unter der oben genannten Telefonnummer oder per Mail direkt an
Roland.Klaus@kbz.ekiba.de
Hier ein Bericht über ein besonderes Tauffest
Der Taufsamstag 2016 am und im See

Die häufigsten Fragen zur Taufe

 

Ich möchte meine Tochter erst dann taufen lassen, wenn sie sich selbst entscheiden kann. Hat sie irgendwelche Nachteile zu befürchten?

Die meisten Kinder werden bei uns als Kleinkinder getauft. Bei der Taufe eines kleinen Kindes wird besonders deutlich, dass Gottes Zuwendung zu einem Menschen von keiner Vorleistung abhängig ist, nicht einmal von einer Glaubensentscheidung. Dieser Aspekt der Taufe ist unserer Kirche gemeinsam mit vielen anderen Kirchen der Ökumene besonders wichtig.

Es gibt aber auch christliche Kirchen, denen die eigene Entscheidung für den christlichen Glauben so wichtig ist, dass sie erst Jugendliche und Erwachsene taufen. Wählen bei uns Eltern für ihr Kind diesen Weg, kann das Kind dennoch den Religionsunterricht und den Kindergottesdienst besuchen. Vielleicht ist die Grundschulzeit oder der Konfirmanden Unterricht die richtige Zeit, in der dann die Entscheidung zur Taufe fällt.

Wenn Eltern die Taufe ihres Kindes aufschieben möchten, können sie in einem Gemeindegottesdienst Gott für ihr Kind danken und Gutes für es erbitten. Sie können ihr Kind immer wieder segnen.

Wir würden uns bei der Taufe unseres Kindes gerne kirchlich trauen lassen. Geht beides in einem Gottesdienst?

Selbstverständlich geht das. Viele Elternpaare machen die Erfahrung, dass die Dankbarkeit über die Geburt ihres Kindes sie auch als Paar verändert und ihre Beziehung vertieft. Dankbar suchen sie auch für sich als Ehepaar den Segen Gottes.

Ich bin aus der Kirche ausgetreten. Kann ich mein Kind trotzdem taufen lassen?

Gottes Liebe und Zuwendung zu dem Kind ist nicht abhängig von der Kirchenzugehörigkeit seiner Eltern. Wenn kein Elternteil einer Kirche angehört, ist es Aufgabe der Paten, die christliche Erziehung des Kindes zu fördern. Wenn Sie dies unterstützen können, kann Ihr Kind getauft werden. Doch wie wäre es, wenn Sie anlässlich der Taufe Ihres Kindes wieder in die Kirche eintreten würden?

Unsere Paten sind beide katholisch. Geht das?

Zumindest ein Pate soll evangelisch sein, denn das Kind soll ja nicht nur in den christlichen Glauben, sondern auch in „seine" evangelische Kirche hineinwachsen.

Vielleicht entscheidet sich mein Kind später einmal für eine andere christliche Konfession. muss es dann „umgetauft" werden?

Nein. Die Taufe verbindet alle christlichen Kirchen auf der ganzen Welt miteinander. Sie alle taufen mit Wasser und im Namen Gottes, „des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes". Dies geschieht in allen Kirchen nur ein Mal. Damit wird das Besondere der Taufe als eine bewusste Entscheidung zum christlichen Glauben ausgedrückt.

Will Ihr Kind, wenn es größer wird, einmal zu einer anderen Kirche gehören, also konvertieren, wird es in der Regel nach Gesprächen mit einem Pfarrer, einer Pfarrerin, meistens in einem Gottesdienst in die andere Glaubensgemeinschaft aufgenommen. Aber getauft wird nicht noch einmal. Die Taufe gilt bis ans Lebensende. Sie bleibt sogar auch dann noch bestehen, wenn Ihr Kind später einmal aus der Kirche austreten sollte.

Unser bester Freund ist Christ, aber aus finanziellen Gründen aus der Kirche ausgetreten. Kann er Pate werden?

Leider nein. Denn das Patenamt stellt eine Beauftragung durch die Kirche dar, zur christlichen Erzie­hung des Täuflings beizutragen. Darum gehört die Mitgliedschaft in einer Kirche zu den Vorausset­zungen für das Patenamt. Vielleicht kann Ihr Freund für die Begleitung Ihres Kindes dennoch eine Rolle spielen. Und auf jeden Fall kann er bei der Taufe dabei sein.

Wir Eltern haben uns mit dem Paten unseres Kindes zerstritten. Können wir ihn „streichen" lassen und uns einen neuen Paten aussuchen?

Ihr Pate war Zeuge der Taufe. Diese Patenaufgabe ist einmalig und lässt sich nicht rückgängig machen, auch wenn er seinen Aufgaben als Pate nicht gerecht wird. Deshalb können Sie den Paten nicht aus den Kirchenbüchern streichen lassen. Sie können aber auch nachträglich noch eine Person suchen, die die religiöse Erziehung Ihres Kindes begleitet.

Gehört es zur Pflicht der Paten, nach dem Tode der Eltern für das Kind zu sorgen?

Nach dem Tod der Eltern entscheidet ein Vormundschaftsgericht, wer die Fürsorge für ein verwaistes Kind übernimmt. Diese bekommen dann nicht automatisch die Paten übertragen.

Wen nehmen wir als Paten?

Denken Sie von Ihrem Kind her, nicht von familiären Rücksichtnahmen, auch nicht daran, dass Sie durch das Patenamt eine Freundschaft festigen könnten.

Stellen Sie sich Ihr Kind zusammen mit seinem Paten, seiner Patin vor:

-    Wer könnte über Jahre Ihr Kind verständnisvoll begleiten?
-    Wer hätte Zeit und die nötige Geduld für diese Aufgabe?
-    Wer hat eine Beziehung zur Kirche und versucht, seinen Glauben zu leben?
-    Wer würde für Ihr Kind oder mit ihm zusammen beten?
-    Zu wem hätten Sie als Mutter, als Vater Vertrauen?

Und wenn Sie jemanden fragen und sie oder er lehnt die Patenschaft ab, seien Sie nicht verärgert. Vielleicht war ja gerade die Ablehnung eine verantwortungsvolle und gut überlegte Entscheidung, die letztendlich Ihrem Kind zu Gute kommt.

Gibt es eine Taufe ohne Paten?

In der Regel sollen Kinder bis zur Konfirmation bei einer Taufe evangelische Paten haben. Falls Sie niemanden finden, sprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer. Im Ausnahmefall ist auch eine Taufe ohne Paten möglich - wenn es andere Personen gibt, die für die christliche Erziehung des Kindes mit einstehen.

Dürfen wir im Taufgottesdienst fotografieren?

So schön Fotos sind, eine Taufe sollte kein „Fototermin" sein. Sprechen Sie Ihren Wunsch im Taufge­spräch an. Ihre Pfarrerin, Ihr Pfarrer kennt den Kirchenraum und weiß, was möglich ist, ohne den Got­tesdienst zu stören.

Ich würde gerne auch andere Kinder zum Taufgottesdienst einladen. Geht das?

Natürlich. Kinder sind bei der Taufe ebenso willkommen wie die erwachsenen Gemeindeglieder. Wenn Sie viele kleine Kinder in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis haben, sprechen Sie vorher mit Ihrer Pfarrerin, Ihrem Pfarrer, damit sie oder er sich in der Vorbereitung der Taufe darauf einstellen kann.